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Infobrief Nr. 5/2013 [1,32 Mb]


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  PRESSE

 

Presseartikel vom 26.04.2012:

MdL Paul Locherer: „Bei den anstehenden Entscheidungen zur Neuausrichtung der europäischen Landwirtschaftspolitik sind Praxisnähe und Augenmaß gefragt!“

Wir sind uns mit Minister Bonde einig, dass auch im künftigen Agrarbudget der EU die notwendigen Mittel bereit stehen müssen. Auch darin, dass die ausufernde Bürokratie bei den Vorgaben aus Brüssel auf ein vernünftiges Maß reduzier­t werden muss. Völlig daneben ist es aber, wenn bei einem auch künftig wachsenden Bedarf für die Erzeugung von Lebensmitteln und Erneuerbaren Energien die Betriebe verpflichtet werden sollten, einen nicht unerheblichen Teil Ihrer Flächen faktisch stillzulegen. Dies passt in keiner Weise in die aktuelle Diskussion um den zunehmenden Druck auf die immer knapper werdende landwirtschaftliche Nutzfläche“, sagte der Vorsitzende des Arbeitskreises Ländlicher Raum und Verbraucherschutz der CDU-Landtagsfraktion, Paul Locherer MdL, anlässlich der Äußerungen von Minister Bonde auf der Agrarministerkonferenz in Konstanz.


„Minister Bonde soll erklären, was er wirklich will! Noch im vergangenen Herbst hat er mit seinen grünen Kollegen aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gefordert, 10 Prozent unserer Ackerfläche als ‚ökologische Vorrangflächen‘ faktisch stillzulegen. Nun spricht er davon, dass nichts aus der Produktion herausgenommen werden solle. Die gemeinsame Agrarpolitik muss auch in Zukunft zu unseren bäuerlichen Familien­betrieben passen. Die wesentlichen Leistungen für Umwelt, Natur und Kulturlandschaft sind zu berücksichtigen und müssen auch in Zukunft angemessen honoriert werden“, betonte Locherer.



Einen Vorgeschmack, wie nun in die Entscheidungsfreiheit der landwirtschaftlichen Betriebe eingegriffen wird, habe Minister Bonde schon letztes Jahr mit dem Umbruchver­bot für Grünland geliefert. Würden die Vorstellungen der Grün-Roten Landesregierung, 10% unserer Ackerflächen faktisch stillzulegen, Realität, wäre das ein weiterer Schlag gegen die unternehmerische Freiheit unserer Landwirte.

 

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Zweitkandidat Christian Natterer

 

 

 

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