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Infobrief Nr. 5/2013 [1,32 Mb]


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  PRESSE

 

Presseartikel vom 20.04.2012:

„Nachhaltige Stadtentwicklung ist wichtiges innovationspolitisches Feld“

Der Tagestripp nach Berlin, den Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle im Februar unternommen hatte, hat sich bezahlt gemacht: 250000 Euro erhält die „Nachhaltige Stadt Leutkirch“ aus dem Fördertopf des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Spannend an der Sache: „Das Forschungsministerium ist auf uns zugekommen und hat uns eingeladen“, erläutert OB Henle. Berlin hatte also Wind davon bekommen, dass im Allgäu-Städtchen im Zuge des Projekts „Nachhaltige Stadt“ erstens die Bürger vorbildlich eingebunden werden, zweitens Firmen beteiligt sind und drittens mit der Hochschule Biberach ein Partner aus dem Bereich der Wissenschaft eingebunden ist.



Alles Gegebenheiten, die der Bundesministerin Annette Schavan äußerst gut in den Kram passen. Ihre Gratulation ließ vorgestern nicht lange auf sich warten: „Die nachhaltige Stadtentwicklung ist ein wichtiges innovationspolitisches Feld der Hightech-Strategie 2020“, schrieb Schavan. „Bei der ZukunftsWerkStadt sind Bürgerinnen und Bürger von Beginn an mit eingebunden“. Eben wie bei der „Nachhaltigen Stadt Leutkirch“.

„Sehr wichtig für unsere erfolgreiche Bewerbung war die tatkräftige Unterstützung der EnBW und die Partnerschaft mit der Hochschule Biberach“, vergisst Henle nicht die Unterstützer. Tatkräftig unterstützt hätten auch die Abgeordneten Dr. Andreas Schockenhoff (MdB), Rudolf Köberle (MdL) und Paul Locherer (MDL), die gegenüber Schavan als engagierte Unterstützer des Projekts aufgetreten waren. „Unser Erfolg ist also ein gemeinschaftlicher Erfolg.“

Für das gesamte Projekt stelle die Förderung einen „Riesenschub“ dar, da ein Teil der Mittel für die weitere Gestaltung der Bürgerbeteiligung verwendet werden könne. Die in den Workshops entwickelte Idee einer gemeinsamen Anlaufstelle für alle Fragen rund um Energie und nachhaltige Entwicklung sei damit in Reichweite gerückt, ergänzt der OB. Nun könnten Konzepte erstellt werden, beispielsweise im Rahmen von Stadtsanierungsprojekten. Auch für das Nachhaltigkeitszentrum, das im Obergeschoss des Bürgerbahnhofs entsteht, werde nun größer gedacht: „Jetzt ist es möglich, Nachhaltigkeit in Sachen Energie auch medial besser darzustellen.“


Schwäbische Zeitung

 

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