Presseartikel vom 04.02.2012:
Beim Energiewandel regionale Ressourcen nutzenIm zweijährigen Turnus richtet der CDU-Gemeindeverband Erolzheim seine Mitgliederversammlung aus. Die Mitglieder sprachen bei der Neuwahl dem bisherigen Vorstandsgremium ihr Vertrauen aus.
Zuerst gab Vorsitzender Michael Lödl zuerst einen Überblick über die Aktivitäten der vergangenen zwei Jahre. Höhepunkte seien der Politische „Fastendonnerstag“ mit CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sowie die Landtagswahl und die Volksabstimmung zu S 21 mit jeweils sehr guten Ergebnissen für die CDU oder für den Bau des Schienenprojektes gewesen.
MdL Paul Locherer gab im Anschluss einen Überblick zu Schwerpunktthemen der Landespolitik. Auch wenn die Oppositionsbänke hart sind, gebe es keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, so der Referent. So wolle man die Regierung an der Fähigkeit messen, in Zeiten der Hochkonjunktur Schulden abzubauen. Daneben gelte es, den Gleichklang der Förderpolitik für den Ländlichen Raum mit dem der Ballungsräume im Lande zu verteidigen.
In der Energiepolitik gelte es, heimische Ressourcen in der Windkraft, in der Solarenergie, in der Biomasse und in der Wasserkraft zu nutzen. Auch die Geothermie sollte laut Paul Locherer nicht unterschätzt werden. Die Landkreise Biberach und Ravensburg seien bei der regenerativen Stromerzeugung und bei Maßnahmen zur Energieeffizienz landesweit führend, dennoch bliebe 2020 nach dem Abschalten der Atomkraftwerke, eine Versorgungslücke von rund 70 Prozent. Nach Aussage der grün-roten Landesregierung müsse dieses Delta dann etwa mit neuen Erdgaswerken ausgefüllt werden.
Neuen Pumpspeicherwerken komme eine besondere Bedeutung zu, wobei man auch dort mit örtlichen Bürgerprotesten zu tun habe. Es gelte, sich den Herausforderungen zu stellen, wobei die Rechnung nicht ohne den Bürger gemacht werden dürfe. Allgemein sei es an der Zeit, öffentliche Planungsverfahren durchschaubarer und schneller zu gestalten.
Schwäbische Zeitung
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